Im Reich der Waldgeister und Kräuterfeen 24. Juli 2019

Waldgeister 2

Auf eine spannende Reise ins Land der Waldgeister und Kräuterfeen begaben sich am 18. Juli 20 Kinder und fünf LesepatInnen im Rahmen des "school is out" Programmes.
Ein kleiner, normalerweise eher schüchterner Waldgeist schildert nun seine Erlebnisse.

1 Kräutergeist und Waldfeen freuen sich schon auf die Kinder

 

Ab 15.00 Uhr – um diese Zeit mache ich eigentlich mein Mittagsschläfchen im Schatten der großen Buche – trafen die ersten erwartungsvollen Kinder ein. Nach der Begrüßung durch die Kräuterfee Alexandra ging es schon bald Richtung Garten, wo schon die erste Aufgabe auf die Kinder wartete.

2 Auf der Suche nach den Röllchen

Kräuterfee Dagmar führte in die ersten Teile des Programmes ein: Die Kinder sollten von Sträuchern und Bäumen kleine Röllchen für die ersten Rätselspiele sammeln. Einerseits gab es Rätselfragen mit drei möglichen Antworten, andererseits fanden sich auf den Blättern Abbildungen von Lieblingspflanzen- und tieren der Waldgeister und Kräuterfeen. Diese Bilder wurden von den Kindern nach der Beantwortung einer Frage fachgerecht aufgeklebt. Es hat mich sehr gefreut, wie schnell die Kinder die richtigen Antworten wussten.

3 Rätselspiel Lieblingspflanzen- und tiere der Waldgeister und Kräuterfeen
4 Kräuterfee Dagmar beim Vorlesen mit Pfiffikus

In der nächsten Runde wurden sodann teils knifflige, teils lustige Rätselfragen, vorbereitet von Kräuterfee Roswith, gestellt. Auch hier konnten von den Kindern alle richtig beantwortet werden.

Verteilt auf fünf Decken warteten schon spannende Bücher, die vorgelesen wurden. Geschichten von Feen, Gartengeschichten, Shakespeare-Adaptionen und allerlei andere Bücher wurden von den Lesepaten vorgestellt. Immer wieder gab es ein Lachen oder ein Staunen von den verschiedenen Vorleseplätzen zu hören.

6 Kräutersteine und Bastelmaterialien in den Körbchen

Bevor es zur nächsten Station ging, durften die Kinder auf dem Weg dorthin nochmals auf die Suche gehen – dieses Mal bestand die Aufgabe darin, Materialien für das nun folgende Basteln zu sammeln – Blätter, kleine Stecken, Tannenzapfen und Blumen fanden Platz in den von Lesepatin Brigitte bereitgestellten Sammelkörbchen. Weiters sollte auf dem Weg zu den Basteltischen ein Stein gefunden werden, auf welchem der Name eines Krautes geschrieben stand. Beim Bastelplatz warteten fünf Gläser mit verschiedenen Kräutern auf eine Geruchsprobe, und die Kinder konnten ihre Steine den Kräutern zuordnen.

7 Es wurde fleissig Kräutermobiles, Zauberstäben und Stirnbändern gebastelt

 

Nach einer kurzen Stärkung versammelten sich die Kinder um die Basteltische und fertigten Kräutermobiles, Zauberstäbe und Pflanzenstirnbänder an.

8 Pfiffkus erklärt das nächste Spiel

Alle gemeinsam wechselten danach in den nächsten Garten, wo schon ein Blumenkreis auf die Kinder wartete. Hier kam wieder Pfiffikus, der freche Rabe, zum Einsatz. Er forderte zuerst die Kinder zu einem gemeinsamen Tanz rund um den Blumenkreis auf. Kräuterfee Carmen erklärte den Kindern das darauffolgende Spiel „Wer bin ich?“: Zettel mit verschiedenen Begriffen wurden den Kindern auf den Rücken geklebt und sie sollten mit Fragen erraten, wen oder was sie denn nun darstellten.

9 Und am Ende, wie jedes Jahr, die Jause

Mit einer gemeinsamen Jause – Kräutertopfenaufstrich, Kuchen und Zaubertrank – endete auch dieses Jahr der Nachmittag in der Sandgasse.

Ich, als Waldgeist möchte an dieser Stelle ganz herzlich allen LesepatInnen, besonders aber Roswith und Dagmar danken, die jedes Jahr um etwa dieselbe Zeit soviel Leben und Lachen in meinen Garten zaubern. Und dann möchte ich mich auch bei allen Kindern bedanken, die so toll mitgemacht - gerätselt, gebastelt, zugehört, gesucht, gesungen und getanzt  – haben.

Und nun freue ich mich wieder auf ruhige Nachmittage unter der Buche!

Euer müder, aber glücklicher Waldgeist!