2 x Menasse 23. November 2017

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Im Herbst werden die besten Bücher aus dem Bereich der Belletristik in Deutschland und Österreich prämiert.

Während in Deutschland die Preisverleihung bereits am 9. Oktober stattfindet, wird in Österreich am 10. Oktober erst die Shortlist bekanntgeben und am 7. November der Preis verliehen. 

Dt. Buchpreis 2017

Mit dem Deutschen Buchpreis zeichnet die Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen "Roman des Jahres" aus. Ziel des Preises ist es, über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit zu schaffen für deutschsprachige Autoren, das Lesen und das Leitmedium Buch. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises finden sich heuer zwei Österreichische Autoren mit ihren aktuellen Büchern: Franzobel mit "Das Floß der Medusa" und Robert Menasse mit "Die Hauptstadt". Weiters findet man auf der Auswahlliste: Gerhard Falkners Buch "Romeo und Julia", Thomas Lehr mit "Schlafende Sonne", "Die Kieferninseln" von Marion Poschmann und Sasha Marianna Salzmanns "Außer sich".

Inwischen wurde der Deutsche Buchpreis überreicht, bekommen hat ihn Robert Menasse für sein Buch "Die Hauptstadt".

Die Bücher der Long- als auch der Shortlist des Deutschen Buchpreises befinden sich im Bestand der Bibliothek.

Oesterreichischer-Buchpreis

Beim Österreichischen Buchpreis verhält es sich mit der Preisverleihung wie schon oben erwähnt etwas anders. Hier wurde von der Jury erst einmal die Longlist bzw. die Shortlist Debüt erstellt - diese finden Sie hier. Man beachte: mit Robert Menasse findet sich ein Autor auf der Shortlist der Deutschen Buchpreises und auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises. Auch Vorarlberg ist auf der Longlist des Österreichischen Buchpreises vertreten: Doris Knecht scheint mit ihrem Roman "Alles über Beziehungen" auf.

Auch die Shortlist führt den neuen Preisträger des Deutschen Buchpreises, wohingegen die Vorarlbergerin Knecht nicht mehr aufscheint. Gewonnen hat den Österr. Buchpreis schlußendlich Eva Menasse für Ihr Werk "Tiere für Fortgeschrittene".

Das Bundeskanzleramt der Republik Österreich, der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels und die Arbeiterkammer Wien richten gemeinsam den 2016 neu geschaffenen, jährlich zu vergebenden Österreichischen Buchpreis aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Qualität und Eigenständigkeit der österreichischen Literatur zu würdigen und ihr im gesamten deutschsprachigen Raum die gebührende Aufmerksamkeit zu verschaffen. Der Preis ist mit insgesamt € 45.000,- dotiert.

Auch die Bücher auf der Longlist und der Shortlist Debüt finden sich im Bestand der Bibliothek.