Wie viel Erde braucht der Mensch? - Wilfried F. Noisternig

Wie viel Erde braucht der Mensch

Lebensspuren eines Bergbauern.
Ein fotografisches Porträt

Tyrolia 2016, 113 Seiten

„Begonnen hat diese Geschichte 2008 (…)“ schreibt der Autor zu Beginn dieses Bildbandes über das Leben und die Welt des „Kugler-Bauern“, der als Bergbauer in der Nähe von Matrei am Brenner im Tirol lebt. Das war der Beginn einer langjährigen Freundschaft zwischen dem Autor und dem inzwischen über 70jährigen Mann, der seit den späten 60er Jahren des 20. Jhdts. alleine auf dem Hof lebt.

Auf das Vorwort folgen wunderschöne, ruhige Farbaufnahmen des Lebensumfeldes des Kugler-Bauern, das von Einfachheit und Beständigkeit gekennzeichnet ist. Ein Beispiel für die Beständigkeit ist der 2100 Meter lange Lärchenzaun, der teilweise schon über 50 Jahre steht. Nur ganz selten sieht man den Bauern selbst bei seinen Tätigkeiten oder bei der Sonntagsruhe, die eingehalten wird, egal wie schön das Wetter ist und es noch Gras zu mähen gäbe.

Abgeschlossen wird das Buch durch eine Erzählung von Leo Tolstoi mit dem gleichlautenden Titel wie es das vorliegende Buch hat. Diese Erzählung hatte der Kugler-Bauer als Kind in der Volksschule gehört – „das hab` ich mir gemerkt“ bemerkt er.

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